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Wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel!

Unternehmensethik

Einleitung

Der Beratungs- und Weiterbildungsmarkt ist geprägt durch eine unüberschaubare Anzahl von methodischen, fachlichen und weltanschaulichen Ansätzen. Aktuell gibt es Bestrebungen, staatlich geregelte bzw. von Verbänden und Fachgruppen getragene, veröffentlichbare, verbindliche Vereinbarungen über die Ausbildung und Professionalisierung der auf diesem Markt tätigen Berater­Innen, Trainer­Innen und Coaches zu schaffen.
Ein ethischer Kodex zum Schutz von Kundeninteressen ist zur Zeit nur in Ansätzen vorhanden.

Die GFO hat dies zum Anlass genommen und gemeinsam mit den GFO-Veränderungsbegleiter­Innen eine Unternehmensethik entwickelt.
Diese Unternehmensethik stellt die wesentlichen Aussagen auf Identitäts- bzw. Werteebene dar und wird durch freiwilliges Commitment der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen bzw. durch laufende Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung und einer gezielten Weiterbildung für die GFO-Veränderungsbegleiter­Innen handlungsleitend.
Dadurch sichern wir für unsere Kunden eine professionelle und transparente Arbeit am Unternehmen bzw. mit den Menschen.

 

GFO-Selbstportrait

  • Wir verstehen uns als ein Trainings- und Beratungsunternehmen, das Unternehmen und Menschen in Veränderungsprozessen mit systemisch-orientierten Beratungs-, Trainings- und Coachingmaßnahmen begleitet.
  • Wir unterstützen unsere Kunden in laufend sich verändernden Märkten unter wechselnden Rahmenbedingungen aktiv an ihrer Zukunftssicherung zu arbeiten und nachhaltig erfolgreich zu sein.
  • Wir arbeiten größtenteils projektorientiert mit einem ausgewählten Team von GFO-Veränderungsbegleiter­Innen  (Trainer­Innen, Berater­Innen, Coaches, FachexpertInnen, etc.) zusammen.

 
Bei der Veränderungsbegleitung gehen wir von folgenden Grundannahmen aus:

  • Jedes Unternehmen hat seine eigene lebensgeschichtliche und unternehmensspezifische Entwicklung.
  • Jedes Unternehmen hat seine Eigengesetzlichkeiten, die unter anderem in sach-, personal-, produktions-, ertrags- und finanzwirtschaftlichen Faktoren liegen.
  • Jedes Unternehmen hat seine eigene Unternehmenskultur, die sich beispielsweise im Wertesystem und in den Einstellungen der Führungskräfte und Mitarbeiter­Innen zueinander bzw. zum Unternehmen, zum Produkt oder zur Dienstleistung zeigt.
  • Jeder Mensch hat seine unverwechselbare Persönlichkeit und seine soziobiografische Einmaligkeit.
  • Jeder Mensch hat die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.
  • Jeder Mensch hat das Recht, dass sein Wertesystem und seine Einstellungen akzeptiert werden.


Bei der Veränderungsbegleitung gibt es für uns folgende Leitlinien:

  • Veränderungen anzustoßen genügt nicht. - Wir gehen den Weg der Veränderung gemeinsam mit unserem Kunden.
  • Planung statt Zufall. - Unser Projektmanagement basiert auf bewährten Geschäftsprozessen. Von „außen“ aufgesetzte Lösungen wirken nur bedingt, eigene Lösungen sind nachhaltig wirksam. Wir erarbeiten individuelle und der Fragestellung angemessene Vorgehensweisen.
  • Das Unternehmen als System - Wir beachten nicht nur einzelne Aspekte sondern berücksichtigen Ursachen, Wirkungen und wechselseitige Abhängigkeiten im Gesamtsystem und in den relevanten Umwelten.
  • Der Mensch im System – Unser Anliegen ist es, die Fähigkeit zur Lösung von Problemen und zur Beantwortung von Fragestellungen zu stärken und Handlungsoptionen zu erweitern.
  • Wir sehen den Menschen als Träger von Veränderungsprozessen mit der Fähigkeit zur Beurteilung und Mitgestaltung.

 

Begriffsbestimmung

Die GFO-Veränderungsbegleitung unterstützt

  • Unternehmen/Organisationen,
  • Einzelpersonen,
  • Teams oder Gruppen

bei Prozess­en der Umstrukturierung, Neuorientierung, Qualifizierung.

Ziel ist das Bewusstmachen und Entfalten vorhandenen Potenzials, das Nutzen und Mobilisieren vorhandener Erfahrungen und das Entwickeln von realisierbaren Lösungen, aber auch das Schützen von Bewährtem. Die Veränderungsbegleiter­Innen öffnen Türen, damit das Unternehmen bzw. der Mensch neue Räume betreten kann. Die gemeinsame Arbeit zeichnet sich durch Ausrichtung auf die Veränderungsziele aus, der Fokus wird auf Ergebnis und Umsetzung gerichtet.

 

Die GFO-Veränderungsbegleiter­Innen

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zu sich selbst

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn weiß, dass die Begleitung von Menschen und Unternehmen in Veränderungsprozessen ein hohes Maß an Empathie und Authentizität erfordern. Aus diesem Grund begibt er/sie sich in professionelle Settings, die solche Erfahrungen ermöglichen (Supervision, Coaching, Therapie, Co-Trainings, Weiterbildung etc...)

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn hat ausreichend reflektierte Erfahrungen (durch Feedback von Kollegen, Supervision und Coaching) über sein/ihr Verhalten und dessen Wirkung im System und in der Zusammenarbeit mit Menschen - insbesondere über eigene Widerstände und Ängste bei der Arbeit in Veränderungsprozessen.

Der/die GFO-Veränderungsbegleiter­Innen hat eine realistische Einschätzung des Marktwerts seiner/ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen und sorgt für Balance im Geben und Nehmen.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn betrachtet Feedback und Kritik als Impuls und Chance zur Weiterentwicklung.

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zur Gesellschaft

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn ist aktiv an der Entwicklung der Gesellschaft beteiligt.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn sieht seine/ihre Arbeit in einen größeren Zusammenhang gestellt und versucht durch sie zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Gesellschaft beizutragen.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn ist sich der besonderen Verantwortung bewusst, da er/sie auf Unternehmen bzw. die Meinungsbildung und Persönlichkeitsentwicklung von Menschen einwirkt.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn nimmt wahr, dass die permanenten Veränderungen in der Gesellschaft ihn/sie fordern, die Fach- und Methodenkompetenz laufend gemäß diesen veränderten Bedingungen zu erhöhen, um bestmögliche Qualität zu gewährleisten.

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zu Unternehmen

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn sieht Unternehmen als soziale Systeme an, die sich nicht wie Maschinen im Veränderungsprozess steuern lassen, die sich jedoch durch zielgerichtete Interventionen verändern können.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn ist bei der Arbeit dem Unternehmen gegenüber den Prinzipien „Klarheit“, „Ehrlichkeit“ „Allparteilichkeit“ und „Vertraulichkeit“ verpflichtet.

Die professionelle Auftrags- und Rollenklärung mit dem Unternehmen und mit den Teilnehmern stellt die Basis für das Handeln der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen dar.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn grenzt sich gegenüber der Übernahme von Managementfunktionen ab und übernimmt auch keine „hidden agendas“.

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zum Unternehmen ist getragen durch verantwortungsvollen Umgang, durch Engagement, Leistungs- und Ergebnisorientierung.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn handelt in seiner/ihrer Arbeit prozesshaft und lösungsorientiert und legt den Schwerpunkt auf die in die Zukunft gerichtete Entwicklung des Unternehmens.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn versteht sich als Ressource für das Unternehmen indem er/sie neue Sichtweisen ermöglicht, Handlungsvarianten sichtbar macht, Dynamik in Gang setzt/hält und indem er/sie die Problemlösungskompetenz erhöht.

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zum Menschen in Unternehmen

Jeder Mensch wird von den GFO-Veränderungsbegleiter­Innen für wert erachtet, sich zu entwickeln und seine Potenziale zu nützen.

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zum Menschen ist getragen durch Wertschätzung, Achtung, Aufrichtigkeit und Vertraulichkeit.

Die konstruktivistische Grundhaltung (Annahme, dass die Wirklichkeit eine subjektive Konstruktion jedes einzelnen ist und somit eine für alle gleiche Wahrheit nicht existiert) der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen fördert das Wahrnehmen unterschiedlicher Wirklichkeiten und eröffnet dadurch eine Vielzahl von Sichtweisen und Meinungen.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn enthält sich jeder Form von Machtmissbrauch durch Methoden oder Autorität und bemüht sich, dem Vertrauen zu entsprechen, das man ihm entgegenbringt.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn anerkennt die Autonomie des Menschen auch in Bezug auf freiwilliges und individuelles Lernen.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn übernimmt Verantwortung für die Qualität des Lernprozesses und des Rahmens. Die Verantwortung für das Lernen bzw. für die Umsetzung des Gelernten liegt beim Lernenden.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn wendet keine Methoden, Strategien bzw. Techniken an bzw. gehört auch keinen Gruppierungen oder Glaubensgemeinschaften an, die den GFO-Grundannahmen über den Menschen widersprechen.

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zu BerufskollegInnen in der GFO

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn strebt ein Verhältnis zu den KollegInnen an, das gekennzeichnet ist durch Achtung, Kollegialität, Fairness und Kooperationsbereitschaft.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn sucht und nützt aktiv den Erfahrungsaustausch mit den KollegInnen.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn nutzt Feedback als Beitrag zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung. Dabei vermeidet er/sie Abwertungen.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn nutzt Wettbewerb und Konkurrenz in Bezug zu anderen ArbeitskollegInnen bzw. im Team konstruktiv.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn ist für Wissenserweiterung und für gemeinsames Lernen als Basis für die Zusammenarbeit in Projekten offen.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn fördert den guten Ruf von KollegInnen und gibt Informationen, die dem guten Ruf der KollegInnen widersprechen lückenlos und umgehend an die Betroffenen weiter.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn sorgt bei Konflikten mit KollegInnen für eine professionelle Konfliktlösungsform (Supervision, Intervision, Mediation etc.).

Die Beziehung der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen zur GFO

Das Committment zu den GFO-Grundannahmen zu Unternehmen und Menschen bzw. den entsprechenden Leitlinien, zum GFO-Geschäftsmodell, zu den GFO-Unternehmenszielen, zu den GFO-Kerngeschäftsprozessen sowie dem Konsulentenvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der GFO bildet die Basis für eine vertrauensvolle Kooperation. Die professionelle Auftrags- und Rollenklärung mit der GFO im Rahmen von Projekten bildet die Basis für das Handeln der GFO-Veränderungsbegleiter­Innen beim Kunden.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn unterstützt durch seine/ihre professionelle Arbeit den guten Ruf der GFO und vertritt die GFO-Grundannahmen zu Unternehmen und Menschen bzw. die entsprechenden Leitlinien.

Informationen, die dem guten Ruf der GFO widersprechen, gibt er/sie lückenlos und umgehend an die GFO weiter.

Im Sinne der Qualitätssicherung informiert der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn die GFO über Themen, die nicht in direktem Zusammenhang mit seinem/ihren Auftrag stehen und über Bedarfe beim Kunden, auch wenn diese den Rahmen der eigenen Kompetenz überschreiten.

Der/die GFO-VeränderungsbegleiterIn erbringt seine/ihre Leistung beim Kunden. Er/sie erhält die Gegenleistung durch die GFO, wobei er/sie Verantwortung dafür trägt, dass seine/ihre persönliche Balance in Bezug auf Geben und Nehmen in der Kooperation mit der GFO in Hinblick auf finanzielle und andere Werte stimmig ist.


Mag. Dr. Franz-J. Hofer

Geschäftsführer, Berater

Monika Wiry

Prokuristin, Projektmanagerin

Anfrage

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